Die Politik trifft Entscheidungen, die uns alle betreffen. Deshalb sollte jede Bürgerin und jeder Bürger eines demokratischen Staates sich in politischen Angelegenheiten so gut wie möglich einbringen und ein aufrechtes Interesse an politischen Inhalten zeigen. So idealistisch dachte ich vor meinem FSJ in Ungarn. Was mir hier nun zu Ohren kommt, hat wenig oder eigentlich gar nichts mit Politikbegeisterung zu tun. Doch fangen wir von vorne an. Beim Vorbereitungsseminar am schönen Werbelinsee lernten wir schon, dass zurück in der Geschichte liegende Ereignisse eine große Rolle in der aktuellen Politik spielen; das ist in der Tat auch in Ungarn so. Damit wären wir schon bei einem Kernpunkt der politischen Konfliktfelder Ungarn angelangt. Überall Trianon Was ist Trianon? Wikipedia schreibt dazu:

„Der Friedensvertrag von Trianon (auch Vertrag von Trianon), einer der Pariser Vorortverträge, die den Ersten Weltkrieg formal beendeten, besiegelte 1920 die 1918/19 erfolgten Sezessionen aus dem Königreich Ungarn – bis 1918 mit Österreich in der Realunion Österreich-Ungarn verbunden – nach dem für die Doppelmonarchie verlorenen Krieg. Ungarn musste damit völkerrechtlich verbindlich zur Kenntnis nehmen, dass zwei Drittel des Territoriums des historischen Königreichs Nachbar- und Nachfolgestaaten zufielen. Die ungarische Delegation unterschrieb den Vertrag unter Widerspruch am 4. Juni 1920.“ ¹

Es geht also um Gebietsabtretungen nach dem Ersten Weltkrieg.    

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