Polizei nimmt Frau in Nachtbus fest (Teil 1)

Dass die meisten Menschen bei einer Fahrt mit dem Nachtbus nur wenig Schlaf abbekommen, dürfte bekannt sein. Dass sich allerdings ein Kriminalfall in mehreren Akten im Fernbus abspielt, war mir neu. Das habe ich zumindest kürzlich erlebt, als ich von Friedrichshafen nach Leipzig zum ifp-Jahrestreffen fuhr.

Wenige Minuten vor Mitternacht startet die Fahrt am Friedrichshafener Stadtbahnhof. Zum Glück ergattere ich noch zwei freie Sitzplätze, um mich schön auszubreiten. Kaum in Ravensburg angekommen, beginnt der erste Akt des Theaterstücks, das ich miterlebe.

Eine Frau, die verzweifelt wirkt, spricht ins Mikrophon des Busfahrers: Sie vermisse ihr MacBook und iPad, jeder Fahrgast soll einmal an seinem Sitz schauen, ob er etwas sieht. Auch ich schaue mich gut um, sehe aber nichts.

Wurden ihre Geräte gestohlen? Hat sie sie verloren? Fragen über Fragen. Ihre Verzweiflung kann ich gut nachvollziehen. Solche Apple-Geräte sind nicht billig und ich fände es sehr ärgerlich, diese zu verlieren.

Vielleicht hat eine Frau etwas damit zu tun. Sie ist auffällig, läuft viel im Bus herum, wirkt unruhig.

Wie die Geschichte weitergeht, erfahrt ihr in Teil 2. So viel sei verraten: Die Frau wird noch eine wichtige Rolle spielen.

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